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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Vereinigte Glanzstoff-Fabriken AG (Werk Kelsterbach)
Adresse:
Rüsselsheimer Straße 100
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
27.06.2013
 
© 2013 Norbert Gilson
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erbaut: (vermutlich) 1920er Jahre
   
Die Geschichte des Industriestandortes an der Rüsselsheimer Straße in Kelsterbach begann 1899. In diesem Jahr errichtete die Süddeutsche Waggon-Fabrik AG hier eine Fabrik, die drei Jahre später wieder schließen musste. 1904 zog eine Kunstseideproduzent in die leer stehenden Gebäude ein und stellte nun Kunstleder, Zelluloid und Nitratseide aus Baumwollzellstoff her.
   
    1911 - andere Angaben nennen das Jahr 1928 - soll das Unternehmen von der Vereinigten Glanzstoff-Fabriken AG mit Sitz in Wuppertal-Elberfeld übernommen worden sein. 1913 soll die Produktion von Viskoseseide aus Holz-Zellstoff angelaufen sein. Die Werksanlagen wurden je nach Produktionsbedürfnissen sukzessive ausgebaut. Sie erstreckten sich zuletzt über einen Kilometer entlang der Rüsselsheimer Straße und der Bahnlinie Frankfurt - Mainz und nahmen eine Fläche von mehr als 14 ha ein. Die unterschiedlichen Gebäude (Produktionshallen, Kraftzentrale oder Verwaltung) wurden einheitlich in Backstein-Sichtmauerwerk gestaltet.
   
    1972 ging die Vereinigte Glanzstoff-Fabriken AG in der niederländischen Enka Glanzstoff AG auf, die später zu AkzoNobel wurde. Im Jahr 2000 erfolgte die Stilllegung des Kelsterbacher Werks, das bis dahin Wahrzeichen des Ortes gewesen war und - mit rund 2.000 Arbeitsplätzen - seine Wirtschaftskraft bestimmt hatte. In den letzten Jahren wurden die gesamten Werksanlagen bis auf die Gebäude im Umfeld des ehemaligen Haupteingangs abgerissen. Auf dem Gelände entsteht eine neue Wohn- und Gewerbebebauung.

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Quelle(n)/Text:
• KulturRegion Frankfurt RheinMain (Hrsg.), Route der Industriekultur Rhein-Main. Hessischer Unterer Main, Frankfurt am Main 2007
Informationsstand:
 
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