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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Zeche Carolus Magnus
Adresse:
Carlstraße
 
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Foto(s) vom:
02.09.2011
 
© 2011 Norbert Gilson
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erbaut: ab 1911 / 1920er Jahre
Architekten: Hammer / Pirlet
    
Die Zeche »Carolus Magnus« wurde 1911 mit dem Investitionskapital französischer Stahlkonzerne gegründet. Im selben Jahr begannen die Abteufarbeiten und die ersten Bauten des Bergwerks entstanden. Erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, zu Beginn der 1920er Jahre, kam die Kohleförderung in Schwung. Damals entstand auch das markante, im Stil des Expressionismus errichtete Verwaltungsgebäude (Fotos 1 bis 3). Wenige Jahre später wurde in der Flucht des Foyers (Fotos 7 und 8) eine zweigeschossige, mit einem aufwändig gestalteten Fliesenboden ausgestattete Lohnhalle angebaut (Fotos 4 bis 6 und 9 bis 11). Beide Gebäude blieben, auch in der Gestaltung der Innenräume, weitgehend im ursprünglichen Stil erhalten und dienen heute dem Carolus-MagnusCentrum für Umwelttechnologie (CMC) als Unterkunft.
    
    Wegen der schwierigen Abbauverhältnisse wurde die Zeche bereits zu einem relativ frühen Zeitpunkt nach Einsetzen der Kohlekrise, 1962, stillgelegt. Außer dem Verwaltungsgebäude und der Lohnhalle sind als einzige Relikte noch ein Wasserturm (siehe bei -> »weiter«) sowie ein nüchterner Zweckbau (vermutlich ein Teil der ehemaligen Energieversorgung) im Anschluss an das Verwaltungsgebäude (Foto 14) erhalten.

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Quelle(n)/Text:
• Axel Föhl, Bauten der Industrie und Technik in Nordrhein-Westfalen, Berlin 2000
• Gerhard Fehl (u.a.), Umbau statt Abriss! Zur Erhaltung des industriellen Erbes in der EUREGIO Maas-Rhein, Aachen 1995
• Walter Buschmann, Denkmäler des Aachener Steinkohlenreviers; in: Denkmalpflege im Rheinland 9(1992), Heft 3, S. 97-106
Informationsstand:
 
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