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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Zeche Sophia-Jacoba
Adresse:
Sophiastraße 30
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
02.09.2011
 
© 2011 Norbert Gilson
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erbaut: ab 1911

Das seit 1911 im Gebiet zwischen den Ortschaften Hückelhoven, Millich und Schaufenberg abgeteufte neue Bergwerk konnte 1914 mit einem Schacht die Förderung aufnehmen. Nachdem ein niederländisches Unternehmen 1916 einen Teil der Anteile übernommen hatte, wurde die Anlage nach den Frauen des Unternehmensgründers und des Grubenvorstandsvorsitzenden benannt. 1917 ging der zweite Schacht in Betrieb. 1926 war die Belegschaft auf 2.161 Mitarbeiter angewachsen.
    
    1927 begann das Abteufen eines neuen Schachtes, über dem zu Beginn der 1930er Jahre das heute noch vorhandene und unter Denkmalschutz gestellte zweigeschossige Fördergerüst in Fachwerkkonstruktion mit zugehörigem Fördermaschinenhaus entstand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Bergwerk um weitere Förderschächte ergänzt. Bei Ratheim wurde nach Plänen von Fritz Schupp ein moderner Stahlbeton-Förderturm errichtet und 1959 in Betrieb genommen. Ein weiterer Schacht wurde bei Wassenberg abgeteuft. Seit 1960 galt Sophia-Jacoba als die modernste Steinkohlenzeche Europas.
    
    1990 wurde die Zeche von dem niederländischen Bergwerksunternehmen Robeco N.V. an die Rukrkohle AG veräußert. Die Anlage wurde als international nicht mehr konkurrenzfähig eingeschätzt und im November erfolgte die Stilllegungsverfügung für das Jahr 1997. Außer den Bauten von Schacht 3 ist noch ein weiteres großes Gebäude (vermutlich das Kraftmaschinenhaus) sowie das Pförtnergebäude erhalten.
    
    Parallel zu den Übertageanlagen entstand seit 1919 unmittelbar östlich an das Zechengelände anschließend eine Bergarbeitersiedlung in mehreren Bauabschnitten (siehe bei -> »weiter«). Bis zur Mitte der 1920er Jahre wuchs die Bevölkerung von Hückelhoven von 800 auf 5.000 Einwohner.
    
    Eine größere Zahl ehemaliger Bergleute schloss sich nach der Stilllegung zum »Förderverein Schacht 3« zusammen, der auf dem ehemaligen Zechengelände ein Bergbaumuseum aufbaute (siehe -> »Link« unten). Es konnte 2007 eröffnet werden. Bei den Führungen werden auch einzelne Geräte und Maschinen gezeigt, wie Untertagelokomotiven (Foto 9) oder eine vom Anfang des 20. Jahrhunderts stammende Lokomobile (siehe bei -> »weiter«).

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Quelle(n)/Text:
• Walter Buschmann, Zechen und Kokereien im rheinischen Steinkohlenbergbau. Aachener Revier und westliches Ruhrgebiet, Berlin 1998
• Michael Farrenkopf / Stefan Przigoda, Schwarzes Silber. Die Geschichte des Steinkohlenbergwerks Sophia-Jacoba, 2. Aufl., Essen 1997
• de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Sophia-Jacoba
Informationsstand:
 
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weiter:
 
Link:
Infos zum Bergbaumuseum »Schacht 3«
 
Link:
Geschichte der Zeche Sophia-Jacoba (ausführliche Darstellung)
 
 
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