Impressionen aus der Datenbank
User Online: 1 | Timeout: 19:21Uhr ⟳ | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Home | Info | Startseite | Logout | AAA  Mobil →
Datensätze des Ergebnisses
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen
Anfang der Liste Ende der Liste
1. Historische Bauten / Objekte
zu Favoriten hinzufügen Anmerkung Db TechTour Merken
Bauwerk / Objekt:
Nordbahnhof (Aachen)
Adresse:
Jülicher Straße 109
 
Lage:
 
Kleinbild
Kleinbild
Kleinbild
Foto(s) vom:
18.11.2007
 
© 2007 Norbert Gilson
-:
    
erbaut: um 1950
    
1869 bildete sich aus Vertretern verschiedener Bergwerksgesellschaften und Steinkohlenzechen im Norden von Aachen, aus Abgeordneten des Aachener Hütten-Aktien-Vereins sowie der Stolberger Gesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb ein Komitee, das die Errichtung von Industriebahnen im Aachener Industriebezirk vorantreiben wollte. 1872 wurde eine Konzession für eine Eisenbahnverbindung von den Steinkohlengruben bei Hoengen, Morsbach und Grevenberg bis Aachen und Rothe Erde sowie für Verbindungen mit den Bahnhöfen der Bergisch-Märkischen Eisenbahn und der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft erteilt. Daraufhin gründete sich 1873 die Aachener Industriebahn Actien-Gesellschaft, die seit 1880 unter dem Namen Aachen-Jülicher Eisenbahn-Gesellschaft firmierte.
    
    Der Güterbahnhof Aachen-Nord, ein Kopfbahnhof, erhielt nicht nur für den Versand der industriellen Produktion große Bedeutung, er war auch unumgänglich für den Antransport der in dem östlich sich anschließenden Industriegebiet benötigten Kohle. Neben den verschiedenen, mit Steinkohle befeuerten Eigenanlagen der hier beheimateten Firmen war vor allem der große Kohlenbedarf des in unmittelbarer Nachbarschaft des Bahnhofs gelegenen neuen Gaswerks zu decken. Bis zu den 1920er Jahren war der Nordbahnhof der "heimliche Hauptbahnhof" Aachens. Nicht nur im Güterumschlag, auch mit einem Personenaufkommen von täglich etwa 7.000 Fahrgästen im Jahre 1928 übertraf der inmitten des ausgedehnten Industriegebietes gelegene Nordbahnhof den innerstädtischen Hauptbahnhof. Das Empfangsgebäude lag ursprünglich in Seitenlage einige 100 m hinter dem neuen, heute noch vorhandenen und inzwischen umgenutzten Bahnhofsgebäude.
    
    Dieses wurde 1950 als zweigeschossiger, dreiachsiger Putzbau mit Satteldach neu errichtet. Nach der Stilllegung der Bahnstrecke zum Ende des Jahres 1983 wurde das Gebäude 1987 zum Wohn- und Geschäftshaus umgenutzt.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Quelle(n)/Text:
• Lutz-Henning Meyer, 150 Jahre Eisenbahnen im Rheinland. Entwicklung und Bauten am Beispiel der Aachener Bahnen, Köln 1989
Informationsstand:
 
____________________________________________________________________________________________________
    
Schlagworte:
Stichwörter:
Land/Kreis/Ort:
Adresse:


Anfang der Liste Ende der Liste
Permalink zu diesem Treffer
X Permalink öffnen