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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Villa Cassalette
Adresse:
Wilhelmstraße 18
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
17.02.2008
 
© 2008 Norbert Gilson
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erbaut: 1884-88
Architekt: Eduard Linse
    
1883 begann Eduard Linse mit der Planung der dreigeschossigen Stadtvilla in fünf Achsen für die Familie Cassalette. In Auftrag gegeben wurde der Bau durch Eduard Cassalette, den Enkel des Wollhändlers Peter Joseph Cassalette. Dieser war zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Dolhain (im heutigen Belgien) nach Aachen übergesiedelt und hatte hier 1822 eine Kratzenfabrik eröffnet.
    
    Die Kratzenfabrik Cassalette Cie. befand sich wenige hundert Meter entfernt in östlicher Richtung, auf der Ohligsbendengasse 22. Mehrere Jahre nach dem Tod von Eduard Cassalette (1891) fusionierte das Unternehmen 1906 mit der Kratzenfabrik A.G. Herman. Das von dem neuen Besitzer, Antoine Herman, geleitete vereinigte Unternehmen Aachener Kratzenfabriken Cassalette & Cie. ------- A.G. Herman GmbH war damals die größte Aachener Kratzenfabrik.
     
    Die Villa Cassalette mit Werksteinfassade aus Sandstein wurde im Stil eines Palazzo der venetianischen Renaissance errichtet. Über einem hohen Sockelgeschoss mit Toreinfahrt in der linken Achse erheben sich zwei Obergeschosse, mit waagerechten Brüstungsbändern gegliedert und einem Mittelbalkon im ersten Obergeschoss. Da die beiden Erbauer der Villa bei ihrem Tod fünf unmündige Kinder hinterließen, erwarb die Stadt das Palais im Jahre 1898, um hier die von dem Bankier Barthold Suermondt der Stadt gestiftete wertvolle Gemäldesammlung unterzubringen. Nach einer umfangreichen Stiftung des Ehepaars Ludwig zum 100jährigen Bestehen des Aachener Museumsvereins von 1877 erhielt das Museum den heutigen Doppelnamen »Suermondt-Ludwig-Museum«.

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Quelle(n)/Text:
• Lutz-Henning Meyer, Kratzenfabriken und Fabrikantenwohnhäuser in Aachen; in: Made in Aachen. Beiträge zur regionalen Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Aachen 2000, S. 36-41
Informationsstand:
 
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