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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Tuchfabrik P. Josef Zimmermann GmbH
Adresse:
Augustastraße 78 - 80
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
05.10.2007 / 17.02.2008
 
© 2007/08 Norbert Gilson
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erbaut: um 1875 / spätere Erweiterungen
Planung: Otto Intze
    
Der Standort ist bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert als Produktionsort der Tuchindustrie nachweisbar. Hier befanden sich damals zwei Mühlenkomplexe, die auch, resultierend von der früheren Nutzung, als Obere und Untere Papiermühle bezeichnet wurden. Während die Untermühle damals als Getreidemahlmühle betrieben wurde, richtete Wilhelm Pastor in der Obermühle 1818 eine Spinnerei und Walkerei mit Wasserkraftantrieb ein.
   
    In den Jahren 1873 bis 1876 wurden die beiden Mühlenkomplexe für die Tuchproduktion der 1875 gegründeten Tuchfabrik Bölling & Pastor umgebaut, wobei die früheren Mühlengebäude vermutlich in die Gesamtsubstanz einbezogen wurden. Vor dem Ersten Weltkrieg verlegte die Tuchfabrik Katz & Langstadt, aus der später die Tuchfabrik Neuwerk GmbH hervorging, ihre Produktion von der Bismarckstraße hierher. In dem die Fabrik umgebenden Parkgelände wurde eine mechanische Weberei neu erbaut.
    
    Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände von der 1926 gegründeten Tuchfabrik P. Josef Zimmermann erworben. Bei der Renovierung wurden verschiedene Teile des Fabrikkomplexes, so die großen Shedhallen der Weberei, abgerissen. Der Kern der ursprünglichen Fabrikgebäude, darunter der markante viergeschossige Treppenturm (Foto 4) sowie ein Kamin über quadratischem Grundriss (Foto 3), blieben jedoch erhalten. Seit 1974 produzierte das Unternehmen unter dem Firmenlabel »JOSEPh JANARD« Damenmode für den gehobenen Facheinzelhandel.
    
    Die Fotos 1 und 2 zeigen das ehemalige zweigeschossige, sechsachsige, in Backstein errichtete Hauptgebäude mit rundbogigen Fensteröffnungen, Blausteinfensterbänken und Krüppelwalmdach. Dieses Gebäude wurde ebenso in die neue Nutzung einbezogen wie der sich westlich anschließende, ursprünglich ebenfalls zweigeschossige, mit rundbogigen Fensteröffnungen und Blausteinfensterbänken ausgestattete Backsteinbau, der später um ein weiteres Geschoss aufgestockt wurde. (Foto 5)
    
    Zu Beginn der 1980er Jahre wurden die gesamten Gebäude und das Hofgelände umfassend saniert.

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Quelle(n)/Text:
• Gerhard Fehl (u.a.), Umbau statt Abriss! Zur Erhaltung des industriellen Erbes in der EUREGIO Maas-Rhein, Aachen 1995
• Landeskonservator Rheinland (Hrsg.), Denkmälerverzeichnis. 1.1. Aachen Innenstadt mit Frankenberger Viertel, Köln 1977
• Wilfried Jocham, Sanierung einer Textilfabrik aus der Mitte des 19. Jahrhunderts; in: Denkmalpflege im Rheinland 2(1985), Heft 2
Informationsstand:
 
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Kategorie:
Denkmal (Baudenkmal)
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