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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Deutschherrnbrücke
Adresse:
Deutschherrnufer
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
23.02.2008
 
© 2008 Norbert Gilson
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erbaut: 1911-13
Bauherr: Königlich Preußische Eisenbahndirektion Frankfurt a.M.
Ausführung: Aktiengesellschaft für Eisenindustrie und Brückenbau vorm. J.C. Harkort (Duisburg)
    
Die Deutschherrnbrücke wurde zur Überbrückung des Mains zwecks Verbindung der Gleisanlagen von Süd- und Ostbahnhof geplant. Im Zusammenhang mit dem Bau des Osthafens (siehe bei -> »weiter«) und der Verlegung des Ostbahnhofs war eine generelle Neustrukturierung des Eisenbahnnetzes im Raum Frankfurt erforderlich. Bei der Konstruktion mussten eine Reihe von Forderungen berücksichtigt werden. So setzte der Heimatschutzverein durch, dass die Brücke so konstruiert werden musste, dass das Landschaftsbild und der Blick auf die Stadt möglichst nicht beeinträchtigt würden. Die Stadt bestand ihrerseits darauf, dass zur optimalen Fahrrinnenausnutzung des Mains nur ein Pfeiler im Strombett errichtet werden dürfte. Die Entscheidung für eine genietete Stahl-Bogenfachwerkbrücke mit halbparabelförmigem Obergurt, angehängter Fahrbahn und aufgehobenem Horizontalschub ermöglichte die Kombination von großer Spannweite, optimaler Durchfahrtshöhe für die Schiffe sowie harmonischer Eingliederung in die Landschaft.
    
    Die Brücke wurde aus drei Bögen ungleicher Länge und Höhe in axialsymmetrischer Anordnung errichtet. Mit der großen Öffnung von 124,80 m wird der Main fast vollständig überspannt, während die beiden kleineren Bögen mit jeweils 74,60 m Stützweite Teile des Eingangsbereichs zum Osthafen sowie des Sachsenhäuser Ufers überspringen. Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde die Brücke Ende März 1913 für den Verkehr freigegeben. Eine vergleichbare Konstruktion war übrigens bei der 1911 eingeweihten Kölner Hohenzollernbrücke angewendet worden. Nach der Teilzerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte in den Jahren 1947 bis 1949 der originaltreue Wiederaufbau durch die Firmen Stahlbau Lavis (Offenbach), Ph. Holzmann & Cie. (Frankfurt am Main) und das Werk Gustanvsburg der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (MAN).

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Quelle(n)/Text:
• Volker Rödel, Ingenieurbaukunst in Frankfurt am Main 1806 - 1914, Frankfurt am Main 1983
• Stadt Frankfurt am Main (Hrsg.), Route der Industriekultur Rhein-Main. Frankfurt am Main - Ost. 44 Objekte der Industriegeschichte in Frankfurt am Main / Ost, (Lokaler Routenführer, Nr. 17), Frankfurt am Main 2006
Informationsstand:
 
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weiter:
2136
 
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Kategorie:
Denkmal (Baudenkmal)
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