Impressionen aus der Datenbank
User Online: 1 | Timeout: 05:50Uhr ⟳ | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Home | Info | Startseite | Logout | AAA  Mobil →
Datensätze des Ergebnisses
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen
Anfang der Liste Ende der Liste
1. Historische Bauten / Objekte
zu Favoriten hinzufügen Anmerkung Db TechTour Merken
Bauwerk / Objekt:
Fränkisches Überlandwerk AG (Verwaltung)
Adresse:
Hainstraße 32
 
Lage:
 
Kleinbild
Kleinbild
Foto(s) vom:
24.05.2010
 
© 2010 Norbert Gilson
-:
    
erbaut: 1930
Entwurf: Büro Müller / Kröck
    
Die im Januar 1913 gegründete Fränkisches Überlandwerk AG (FÜW) ging zusammen mit der ebenso traditionsreichen Nürnberger EWAG Energie und Wasserversorgung AG in einem längeren Prozess 2002 in der neuen N-ERGIE AG auf, die durch die Städtischen Werke Nürnberg GmbH (60,2 % der Anteile) und der Thüga AG (ursprünglicher Name: Thüringer Gas AG), dem deutschlandweit größten Unternehmensverband kommunaler Energie- und Wasserversorgungsunternehmen, (mit 39,8 % der Anteile) gegründet worden war.
    
    An der Gründung der FÜW beteiligt waren die Kreisgemeinde Mittelfranken, die 60% des Aktienkapitals übernahm, sowie die Elektrizitäts-Aktiengesellschaft vorm. Schuckert & Co., die zusammen mit einem Bankenkonsortium die restlichen 40% des Kapitals beisteuerte. Die FÜW war ein reines Verteilungsunternehmen, der Strom wurde von der Großkraftwerk Franken AG bezogen. Das Versorgungsgebiet umfasste den Regierungsbezirk Mittelfranken mit Ausnahme der Städte Nürnberg, Erlangen und Fürth sowie einen Teil von Unterfranken. 1921 waren 829 Ortschaften mit insgesamt 307.000 Einwohnern an das Netz der FÜW angeschlossen.
    
1930 übernahm das FÜW zunächst die Betriebsführung der Nürnberger Elektrizitätsversorgungs-AG (EVAG), bevor das Unternehmen 1934, zusammen mit dessen Tochtergesellschaft, der Pegnitz-Elektrizitätswerke AG, erworben wurde. 1967 verfügte das FÜW über 4.330 km Hochspannungsleitungen, 126 Schalt- und Umspannanlagen sowie 2.600 Transformatorenstationen. Die nutzbare Stromabgabe belief sich auf 1,11 Mrd. kWh.
    
    Das 1930 im Stil der Moderne errichtete Verwaltungsgebäude erfuhr im Laufe der Zeit zwar starke Veränderungen, jedoch sind die Stilelemente des Neuen Bauens - beispielsweise die kubischen, mit Flachdach versehenen Baukörper - noch gut erkennbar. Auffallend ist auch die Gestaltung der über Eck angeordneten Fenster am turmartigen Gebäudeteil sowie das Relief neben dem Eingang mit der Darstellung von Arbeiterfiguren in heroischer Pose.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Quelle(n)/Text:
• 50 Jahre FÜW. Fränkisches Überlandwerk Aktiengesellschaft Nürnberg, o.O. (1963)
• Wir und die Elektrizität. Monographien von Elektrizitätsversorgungsunternehmen und ihren Lieferanten; in: Elektrizitätswirtschaft 66(1967), Beilage
Informationsstand:
 
____________________________________________________________________________________________________
    
Link:
Eintrag auf der Website baukunst-nuernberg.de
 
 
____________________________________________________________________________________________________
    
Schlagworte:
Stichwörter:
Land/Kreis/Ort:
Adresse:


Anfang der Liste Ende der Liste
Permalink zu diesem Treffer
X Permalink öffnen