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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Umspannwerk Teufelsbruch
Adresse:
Niederneuendorfer Allee 60a - 60b
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
17.08.2013
 
© 2013 Norbert Gilson
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erbaut: 1924-25, 1927-29 / 1938
Architekt: Ernst Ziesel
    
Das Umspannwerk (Fotos 1, 2 und 4) enstand 1924/25 in unmittelbarer Nachbarschaft des damaligen Kraftwerks Spandau. Dieses war 1914 von der Städt. und Kreis-Kraftwerk Spandau GmbH erbaut und in Betrieb genommen worden. (Näheres dazu siehe bei -> »mehr«) Im Verlauf der seit 1920 vollzogenen Gründung von Groß-Berlin wurden auch Stadt und Kreis Spandau nach Berlin eingemeindet. Die Anlagen des Kraftwerks Spandau wurden 1929 von der Berliner Städtische Elektizitätswerke AG (Bewag) übernommen.
    Bereits 1928 war der Bau einer neuen 100 kV-Doppelleitung vom Kraftwerk Trattendorf der Elektrowerke AG nach Spandau (Teufelsbruch) und von dort weiter zu den Umspannwerken der Bewag-Kraftwerke Charlottenburg (siehe bei -> »weiter«) und Moabit in Angriff genommen worden, um die vereinbarten höheren Mengen an Fernstrom nach Berlin liefern zu können. Die durch die neue Leitung bedingten steigenden Aufgaben erforderten auch eine Erweiterung des Umspannwerks Teufelsbruch.
    
    In dem seit 1984 unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wurde im Dezember 1995 eine neue 380 kV-Umspannanlage in Betrieb genommen. Hier endete die von Helmstedt über die Umspannwerke Wolmirstedt und Wustermark geführte 380 kV-Leitung (Foto 3), mit der Berlin an das westeuropäische Verbundnetz angeschlossen wurde. Das Umspannwerk Teufelsbruch fungierte nun als Übergabestation zwischen der Vereinigte Energiewerke AG (VEAG) und der Bewag. Über einen Kuppeltransformator 380/110 kV wurde die Verbindung zwischen den beiden Netzen hergestellt. Die Einspeisung ins Netz der Bewag erfolgte über die 110 kV-Freiluftschaltanlage des Kraftwerks Oberhavel.
    
    Als das Kraftwerk Oberhavel 2005/09 abgerissen wurde, erhielt die Schaltanlage einen neuen Platz. Statt der Freiluftanlage wurde nun eine 110 kV-Innenraumanlage mit SF6-Technik südlich des Umspannwerks am Papenberger Weg neu erbaut (Foto 5). Von hier gehen mehrere Hochspannungskabel und - über ein Abspanngerüst (Foto 6) - eine Freileitung ins Netz der Bewag ab. Die Freileitung (siehe bei -> »weiter«) führt in südliche Richtung zur Schaltanlage des Kraftwerks Reuter/West (siehe bei -> »weiter«).

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Quelle(n)/Text:
• Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Denkmaldatenbank, Eintrag 09085693
• Freundliche Mitteilung von Klaus G. Krämer (+)
    
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