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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Farbwerke Hoechst AG (Verwaltungsgebäude)
Adresse:
Brüningstraße 45
 
Lage:
 
Kleinbild
Foto(s) vom:
21.04.2006
-:
    
erbaut: 1893 (Aufstockung 1907) / 1920-24 (Erweiterungsbau)
Architekten: Heinrich Kutt / Peter Behrens
    
Aus einer 1862 unter dem Namen Meister, Lucius & Co. konzessionierten Farbenfabrik, die 1863 mit sieben Arbeitern und Angestellten im damals noch zum Herzogtum Nassau gehörenden Höchst am Main die Produktion aufnahm, entwickelte sich bis zur Wende zum 20. Jahrhundert ein Weltkonzern der Chemieindustrie. 1925 ging das Unternehmen in der I.G. Farbenindustrie AG auf. Nach der Entflechtung des I.G. Farben-Konzerns erfolgte 1951 die Neugründung. Bis zum Anfang der 1980er Jahre entwickelte sich das Unternehmen - seit 1974 unter dem Namen Hoechst AG ------- zu dem nach Umsatz größten Pharmaunternehmen der Welt. Ende der 1980er Jahre beschäftigte das Unternehmen weltweit 170.000 Mitarbeiterinen und Mitarbeiter.
    
    Überlegungen über Umstrukturierungsmaßnahmen und eine Neuausrichtung der Hoechst AG führten 1999 zur Fusion mit dem französischen Chemiekonzern Rhône-Poulenc in der neu gegründeten Aventis S.A. mit Sitz in Straßburg. Aus dem ehemaligen Stammwerk wurde der »Industriepark Hoechst« (siehe unten bei »heute«). Mit der Fusion von Aventis mit Sanofi-Synthélabo zur Sanofi-Aventis im Jahre 2004 blieb der Name Hoechst zur Benennung der deutschen Zwischenholding von Sanofi-Aventis in der Rechtsform einer GmbH erhalten. Für ausführliche Informationen zur Firmengeschichte: Klick auf die angegebenen Links!
    
    Aus der Zeit der großen Expansion der Farbwerke Hoechst in den 1890er Jahren stammt das im Stil der Neorenaissance von Heinrich Kutt entworfene Verwaltungsbeäude. Berühmt als ein Musterexemplar expressionistischer Architektur wurde der von Peter Behrens entworfene und von 1920 bis 1924 errichtete Neubau des Technischen Verwaltungsgebäudes, der durch eine Bogenbrücke mit dem alten Verwaltungsbau verbunden wurde. Die Bogenbrücke wurde zum Signet der Farbwerke Hoechst. Das Gelände des Industriepark Hoechst, auf dem sich die Bauten befinden, ist nicht öffentlich zugänglich, kann jedoch zu einzelnen Terminen im Rahmen einer Führung besichtigt werden (Näheres beim Link unter »heute«).

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Quelle(n)/Text:
• Volker Rödel, Reclams Führer zu den Denkmalen der Industrie und Technik in Deutschland. Bd. 1. Alte Länder, Stuttgart 1992
• http://de.wikipedia.org/wiki/Hoechst_AG (abgerufen am 04.11.2011)
Informationsstand:
 
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Link:
Zeittafel zur Firmengeschichte und zu den wichtigsten Produkten
 
Link:
Unternehmensgeschichte bei Wikipedia
 
Link:
Unternehmensgeschichte auf der Website des Industrieparks Höchst
 
heute:
 
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Schlagworte:
Land/Kreis/Ort:
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