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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Leuchtturm »Alte Liebe«
Adresse:
Bei der Alten Liebe
 
Lage:
 
Kleinbild
Kleinbild
Foto(s) vom:
24.05.2011
 
© 2011 Norbert Gilson
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erbaut: 1802-03
    
Der als zylindrischer Backsteionrohbau errichtete Leuchtturm wurde vom Hamburger Senat - Cuxhaven gehörte bis 1938 zu Hamburg - errichtet. Daher wird der Leuchtturm auch als »Hamburger Leuchtturm« bezeichnet. Im klassizistischen Eingangsportal ist eine Inschrift in lateinischer Sprache angebracht, die in der Übersetzung folgendermaßen lautet: »Den Seefahrern zum Zeichen, sich selbst zum Denkmal errichtet vom Hamburger Staat im Jahre 1803«.
    
    Der massive Leuchtturm ersetzte die ursprünglich an der Cuxhavener Elbmündung zur Orientierung aufgestellten großen, aus wuchtigen hölzernen Gestellen bestehenden Baken, die von Stürmen und Fluten immer wieder umgerissen und zerstört wurden. Als Erinnerung an diese Zeiten steht heute im Norden von Cuxhaven (Stadtteil Döse) am Eingang zur Elbmündung noch die »Kugelbake« (siehe bei -> »weiter«). Der viergeschossige, 23 m hohe Leuchtturm besteht aus einer fast 1 m dicken Mauer. Im Innern führt eine Wendeltreppe mit 104 Stufen zum Turmfeuer. Die 18-eckige Laterne unter einer kupfergedeckten Haube hat einen Durchmesser von 5 m und besteht aus drei übereinanderliegenden Reihen von Glasfenstern.
    
    Mit der fortschreitenden Entwicklung wandelten sich die technischen Ausführungen des Turmfeuers mehrfach. Das erste Turmfeuer bestand aus einer »Argandschen Reflektorlampe«, einer speziellen Petroleumlampe mit hohlem Runddocht. Von zunächst sieben aus Kupfer gefertigten und versilberten Reflektoren wurde das Licht zur See hin reflektiert. Es war noch in rund 6 km Entfernung gut wahrnehmbar. 1892 wurden die Reflektoren durch eine Linsenoptik (Fresnel-Linse 2. Ordnung) ersetzt. Gut zehn Jahre später, 1905, kam statt der Petroleumlampe erstmals ein Gasglühlicht zum Einsatz. 1913 wurde das Leuchtfeuer schließlich elektrifiziert und leuchtete nun rund 22 km weit aufs Meer hinaus.
    
    2001 wurde der Leuchtturm als Seezeichen stillgelegt.

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Quelle(n)/Text:
• Volker Rödel, Reclams Führer zu den Denkmalen der Industrie und Technik in Deutschland. Bd. 1. Alte Länder, Stuttgart 1992
• Doris Böker, Landkreis Cuxhaven. (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen, Bd. 19), Hameln 1997
• Hinweistafel am Objekt (Stadtmuseum Cuxhaven)
Informationsstand:
 
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