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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Kurt-Schumacher-Brücke
Adresse:
Kurt-Schumacher-Brücke
 
Lage:
 
Kleinbild
Foto(s) vom:
06.09.2013
 
© 2013 Norbert Gilson
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erbaut: 1968-72
Planung und Bau: Städtisches Tiefbauamt (Federführung), Fritz Leonhardt, Wolfhart Andrae
Gestaltung: Friedrich Tamms, Wilhelm Tiedje, Büro Lange, Mitzlaff, Böhm und Müller
    
Die Kurt-Schumacher-Brücke ist die zweite Rheinquerung zwischen dem Mannheimer Stadtteil Jungbusch und Ludwigshafen. Bereits in den 1930er Jahren wurde das Projekt geplant, um die 1865-68 errichtete Brücke für den Straßen- und Eisenbahnverkehr vom Schlossgarten über den Rhein zu entlasten. Der Zweite Weltkrieg verzögerte das Vorhaben, das dann 1953 wieder aufgenommen, aber schließlich erst 1968 in die Realisierungsphase gehen konnte.
    
    Die Planungen gestalteten sich aufwendig wegen der speziellen Anforderungen an die Konstruktion. Um die Schifffahrt und den Hafenbetrieb nicht zu beeinträchtigen, musste der Rhein in rund 250 m Breite ohne Pfeiler überquert werden. Die Lösung war eine Hängekonstruktion in Form einer Pylonbrücke. Der Pylon besteht aus zwei Stahlbetonpfeilern, die sich in der Spitze treffen. Der Pylon hält über drei schräglaufende Seilpaare die 288 m lange Brücke, die aus Gründen der Gewichtsreduktion nur aus Stahl besteht. Über die beiden anderen Seilpaare wird das als Stahlbetonkonstruktion ausgeführte, 145 m lange, auf Mannheimer Gebiet verlaufende rechtsrheinische Teilstück über den Mühlauhafen und den Verbindungskanal gehalten. Die Brücke stellt eine technische Innovation dar: sie wurde als weltweit erste Brücke mit Paralleldrahtbündeln ausgeführt.
    
    Auf der Brücke verläuft die Bundesstraße B 44 sowie eine mittlere Spur für die Straßenbahn. Die Geh- und Radwege an den Brückenrändern sind abgesenkt, um kreuzungsfreie Abzweigungen zu ermöglichen. Die Grenze zwischen den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schneidet die Brücke.

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Quelle(n)/Text:
• Willi Paul, Technische Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Band III. Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, München 1978
• Andreas Schenk, Architekturführer Mannheim, Berlin 1999
Informationsstand:
 
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