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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Honsell-Brücke
Adresse:
Honsellstraße
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
07.10.2006 / 20.04.2007 / 23.02.2008
 
© 2006/08 Norbert Gilson
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erbaut: 1910-11
Ausführung: Eisenwerke Kaiserslautern

Die Honsell-Brücke wurde mit der Anlage des Frankfurter Osthafens geplant und erbaut. Sie überspannt die Einfahrt zum Nord- und Südbecken des Osthafens. Von der Hanauer Landstraße führt eine Rampe zur Überquerung der Mayfarth- und Eyssenstraße sowie der Hafenbahn herauf auf das Niveau der eigentlichen Brücke. Die Rampe besteht aus sechs 18 m im Lichten messenden Korbbögen, die durch vertikal betonte Pfeiler mit Natursteinverkleidung voneinandergetrennt sind (Foto 4). Gewölbe und Pfeiler als tragende Teile sind aus Beton. Die Gewölbebögen dienten zur Aufnahme von Büros, Werkstätten und Lagerräumen der auf dem ehemaligen Kohlelagerplatz tätigen Firmen. Die Brücke über die Mayfarth- und Eyssenstraße besteht aus genieteten Stahlblechträgern, die auf schmalen Wandvorlagen als Widerlagern und einer Pendelstütze in der Mitte aufliegen (Fotos 6 und 7). Den Abschluss der Rampe und den Übergang zur Brücke über die Hafeneinfahrt markiert ein schwarzer Basalt-Panther (Foto 3).
    
    Die Hafeneinfahrt wird von zwei Sichelbögen mit 90 m Stützweite überspannt (Foto 1). Diese Zweigelenkbögen aus Eisenfachwerk ruhen auf Kämpfergelenken aus Gussstahl, die sich rund 5 m unterhalb der Fahrbahn am Fuß der Widerlager befinden. Die Brückenbahn, bestehend aus Fahrbahn und beidseitig je einem Fußsteig, ist an den Sichelbögen durch Hängepfosten mittels Blattgelenken biegsam aufgehängt.
    
    Den Auftrag für den Bau der Brücke erhielten die Eisenwerke Kaiserslautern, die in den Jahren 1910 und 1911 die Montage durchführten. Am 9. November 1911 wurde die Honsell-Brücke dem Verkehr übergeben.
    
    Wegen des gewachsenen Straßenverkehrs musste die Brücke 2013 „ertüchtigt″ werden. Zu diesem Zweck wurde das aus dem Jahre 1911 stammende Tragwerk ausgetauscht. Außerdem wurden von den sechs Vorlandbögen vier beseitigt.

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Quelle(n)/Text:
• Volker Rödel, Ingenieurbaukunst in Frankfurt am Main 1806 - 1914, Frankfurt am Main 1983
• Sven Bardua, Frankfurt am Main. Neue und alte Brücken am Osthafen; in: Industriekultur 2.13, S. 41
Informationsstand:
 
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