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1. Technik-Touren
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TechnikTour:
Spinner und Färber am Wildbach
 
Ein Wanderweg auf den Spuren der Aachener Textilgeschichte
Land/Kreis/Ort:
Tourenart:
Tour auf eigene Faust; Halbtagesexkursion; Tour zu Fuß; RadTour
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Termin und Uhrzeit bestimmen Sie!
 
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Mühlengraben in der Soers
 
© Norbert Gilson
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Die Aachener Gewerbelandschaft war über mehrere Jahrhunderte hinweg von der Textilindustrie und deren Zulieferern bestimmt. Tuchfabriken, Spinnereien, Lohnwebereien, Tuchhandlungen, Kleiderfabriken, Textilmaschinen-Hersteller, Schermesser- und Kratzenfabriken prägten das Stadtbild. Die Bäche in und um Aachen spielten eine besondere Rolle bei der Herausbildung dieser Gewerbelandschaft. Sie dienten zum Teil bereits im Spätmittelalter dem Antrieb von Getreidemühlen. Im 16. und frühen 17. Jh. kamen zunächst Hammerwerke und von mechanisch bewegten Blasebälgen angefachte Schmelzöfen der Messingindustrie hinzu. Nadelpolier- und Schleifmühlen, Walkmühlen zum Bearbeiten gewebter Tuche, Wollwaschmühlen, Tuchspülen und schließlich auch Spinnereien und Textilfärbereien siedelten sich an den Bachläufen an. Neben der Nutzung als Energieträger war der geringe Härtegrad des Wassers ein wesentlicher Grund für die Standortwahl. Mit dem Strukturwandel in der Nadel- und Tuchindustrie verloren die Mühlen an Bedeutung. Die letzten Betriebe schlossen zum Ende des 20. Jhs.

   Besonders am Wildbach im nördlichen Stadtgebiet Aachens, einem 5,3 km langen Bach, der durch den Stadtteil Laurensberg und die von Landwirtschaft geprägte Gemarkung Soers fließt, lässt sich diese weit zurückreichende Nutzungsgeschichte an baulichen Resten, Stauweihern und Mühlengräben nachvollziehen.

    Der Wanderweg beginnt an der Oberen Schurzelter Mühle (Schurzelter Straße) und endet an der Soerser Mühle (Sonnenweg). Anhand der hier noch existierenden Bauten lässt sich die Entwicklung von frühen Mühlen zu Färbereien und Spinnereien sehr gut nachvollziehen.

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Quelle(n)/Text:
• Jochen Buhren
• Ökologie-Zentrum Aachen e.V.
Informationsstand:
 
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Treffpunkt:
Haltestelle "Laurensberg-Viadukt"
Schurzelter Straße
52074 Aachen
Anreise-Info:
Anreise zum Startpunkt mit:
PKW:
Rufen Sie mit dem folgenden Link den Routenplaner von Google Maps auf und geben Sie Ihre Startadresse ein!
Lage:
Bus&Bahn:
Es empfiehlt sich die Anfahrt mit dem Bus von Aachen-Bushof aus (ASEAG-Linie 7 in Richtung Richterich - Schönau), bis zur Haltestelle "Laurensberg-Viadukt". Von hier aus führt der Weg unter dem Viadukt hindurch und nach etwa 100 Metern gelangt man zur ersten Station, der Oberen Schurzelter Mühle.
Fahrplanauskunft:
 
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Tour-Info:
Station:
1
 
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Der Blick zurück in Richtung Laurensberg fällt auf den denkmalgeschützten Gutshof Alt Schurzelt. Die vierflügelige Anlage aus dem 18. Jahrhundert wurde 2006/07 im Rahmen einer energiesparenden Gebäudesanierung beispielhaft restauriert. Inzwischen ebenfalls restauriert wurde die alte Brennerei des Gutshofs (Foto) mit Kesselhaus und (abgetragenem) Schornstein.
    
   Einige Meter bachabwärts befindet sich Untere Schurzelter Mühle (Forellenweg), in der zuletzt - bis 1962 - eine Färberei arbeitete. Bauliche Veränderungen haben vom ursprünglichen Erscheinungsbild der Mühle kaum noch etwas übrig gelassen.
    
weiter:
Über die Brunnenstraße und Ackerstraße erreichen Sie von hier aus die Rathausstraße, die man ins Zentrum des Stadtteils Laurensberg hinab geht. Ca. 150 Meter hinter dem Bahndamm liegen auf der linken Straßenseite die Gebäude der ehemaligen Aachener Chemischen Werke für Textil-lndustrie.

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Station:
2
 
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Auf der rechten Seite, gegenüber dem Gebäude, gelangt man auf einem Abstecher in ein Neubaugebiet (Wildbacher Mühle), an dessen Südrand der unter Denkmalschutz stehende Rest der Wildbacher Mühle zu sehen ist.

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Station:
3
 
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weiter:
Zurück zur Rathausstraße verfolgen Sie diese nach rechts bis zur Roermonder Straße und gehen auf dieser nach rechts (stadteinwärts), bis nach links die Schloss-Rahe-Straße abzweigt, in die Sie einbiegen. Hinter dem Viadukt beginnt die Soers, deren ländliche Struktur man deutlich wahrnimmt. Vorbei am Schloss Rahe gelangt man zur früheren Rahe-Mühle.

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Station:
4
 
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Die Geschichte der Rahe-Mühle ist nicht mit der Textilproduktion verbunden. Sie war zuletzt als Getreide- und Futtermühle, noch bis 1990, in Betrieb.
    
weiter:
Weiter auf der Schloss-Rahe-Straße erreicht man nach einigen Metern die ehemalige Streichgarnspinnerei Gilljam.

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Station:
5
 
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Das Foto zeigt die Situation beim Abriss der Gebäude, bis auf das Kesselhaus und das Herrenhaus (im Hintergrund).
    
weiter:
Ein kurzes Stück zurück auf der Schloss-Rahe-Straße biegen Sie nach links in einen Fußweg ein und überqueren den Wildbach. Hier beginnt der schönere Teil des Wegs: Entlang des Wildbachs, vorbei an einem Regenrückhaltebecken erreichen Sie zunächst die Schleifmühle.

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Station:
6
 
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weiter:
Den Weg geradeaus verfolgend, gelangen Sie an einem alten Stauwehr vorbei, mit dem die Wasserzufuhr der nächsten Mühle geregelt werden konnte, zur Stockheider Mühle.

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Station:
7
 
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weiter:
Weiter am Wildbach entlang, gelangt man zu den beiden Teichen der Soerser Mühle.

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Station:
8
 
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weiter:
Rückweg: Von der Soerser Mühle (Sonnenweg) aus erreichen Sie den Soerser Weg und halten sich links, wo man nach kurzem Weg eine Bushaltestelle erreicht (Linien 34, 57 oder 70 Richtung Aachen-Innenstadt).
 
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Zielgruppe:
Einzelpersonen / Kleingruppen; für Kinder / Jugendliche geeignet; Eltern und Kinder; Interessenten für Industriekultur; barrierefrei
und mehr ...:
TextilTouren
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