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1. Technik-Ziele
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Ferropolis - Stadt aus Eisen
Adresse:
Ferropolisstraße 1
 
Kategorie:
Technik- / Industrie-Museum; Sammlung historischer Technik
 
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Blick auf Ferropolis vom gegenüberliegenden Ufer der Gremminer Sees
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Nördlich von Gräfenhainichen, auf einer Halbinsel im Gremminer See, der heute den einstigen Braunkohletagebau Golpa-Nord bedeckt, ragen fünf bis zu 30 m hohe Stahlgiganten aus der Landschaft hervor. Die Großgeräte - drei Schaufelrad- und Eimrekettenbagger sowie zwei Absetzer - sind Zeugen der letzten Phase der Braunkohlegewinnung im Nordraum von Leipzig, die hier eine 150-jährige Geschichte aufweist.
    
    In den 1950er Jahren verschmolzen die verstreuten kleinen Reviere zu einem großen konzentrierten Betrieb und der Abbau erreichte gewaltige Ausmaße. Die ersten Erschließungsarbeiten für den Tagebau Golpa-Nord begannen Ende der 1950er Jahre, die Aufschlussbaggerung 1962 und zwei Jahre später wurde die erste Kohle gefördert. In den folgenden knapp 30 Jahren lieferte der Tagebau rund 70 Mio. cbm Braunkohle für die Großkraftwerke Zschornewitz (siehe bei -> »mehr«) und Vockerode und für die chemische Industrie in Piesteritz und Bitterfeld. Im August 1991 war auch für den Tagebau Golpa-Nord, wie für nahezu den gesamten mitteldeutschen Braunkohlebergbau - die Zeit abgelaufen und es folgte die Stilllegung.
    
    Als die Sanierung des stillgelegten Tagebaus begann, kamen Studierende am Bauhaus Dessau auf die Idee, fünf der insgesamt 18 hier eingesetzten Großgeräte nicht zu verschrotten. Die Idee für Ferropolis, die »Stadt aus Eisen«, war geboren. 1994 wurden die Geräte unter Denkmalschutz gestellt und seit 1995 ist das Freilichtmuseum der besonderen Art für Besucher zugänglich.
    
 
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Der Eimerkettenbagger - eines der vier Großgeräte von Ferropolis
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Vier der Großgeräte fassen eine Arena ein, die 25.000 Zuschauern Platz bietet, und die Schauplatz spektakulärer Open-Air-Konzerte ist. Der Ort hat sich europaweit einen Ruf als einmalige Veranstaltungskulisse erworben.
    
 
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Die ehemalige Umspannstation
Foto(s) vom:
28.03.2012
 
© 2012 Norbert Gilson
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Die ehemalige 30-kV-Umspannstation für die Stromversorgung des Tagebaus beherbergt heute ein Museum für die regionale Bergbaugeschichte. Die »Orangerie«, ein ehemaliges Lagergebäude, wurde zum gastronomischen Zentrum von Ferropolis.
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Quelle(n)/Text:
• Frieder Bluhm, Stadt aus Eisen und Stahl. »Ferropolis« bei Gräfenhainichen, Sachsen-Anhalt; in: Industriekultur, 2/2008, S. 28
• Ellen Aster (u.a.), Unser Technikerbe. 350 Denkmäler und Zeugnisse deutscher Technikkultur, München 2012
    
mehr ...:
Informationsstand:
 
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Link:
Informationen zu Öffnungszeiten udn Veranstaltungen in Ferropolis
 
 
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