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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Spoy-Kanal
Adresse:
parallel zur Briener Straße
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
30.05.2009
-:
   
erbaut: Ende 17. Jhd. / Erweiterungen 1907-10, 1927
    
Im Jahre 1688 wurde der Stadt Kleve vom damaligen brandenburgischen Kurfürsten, dem späteren König Friedrich I. von Preußen, die Konzession erteilt, einen bereits vorhandenen alten Wassergraben, den »Spoygraben«, der Kleve mit dem Rhein verband, zu einem Kanal auszubauen. Neben dem Neusser Erftkanal wurde der Spoy-Kanal so zu einer der ältesten künstlichen Schifffahrtsstraßen Deutschlands. Der 4,4 km lange, einschiffig ausgebaute und mit verschiedenen Ausweichstellen versehene Kanal (Foto 1) führte von der Stadt aus in nahezu gerader Linie zum Altrhein, mit dem er durch eine Kammerschleuse für 300 t-Schiffe verbunden wurde.
    
    Nach einem umfangreichen Ausbau in den Jahren 1907 bis 1910 hatte der Kanal eine Sohlenbreite von 7,50 m und eine Wassertiefe von 3 m bei normalem Wasserstand. Die Ausbauarbeiten wurden vom preußischen Staat ausgeführt, der den Kanal damals in Eigentum und Unterhalt übernahm. Die Stadt Kleve verpflichtete sich im Gegenzug zu einer Vervollkommnung ihrer Hafenanlagen. Die neu erbaute und heute noch vorhandene Briener Schleuse (Foto 3) erlaubte nun die Abfertigung von Schiffen von 67 m und 8,20 m Breite bei 2,30 m Tiefgang, so dass Schiffe bis zu 750 t Ladefähigkeit den Kanal passieren und den Hafen von Kleve anfahren konnten. Unter dem 1927 erbauten Pumpwerk (Foto 3) sind noch Reste der alten Kammerschleuse erhalten.

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Quelle(n)/Text:
• Paul Ostmann (Bearb.), Die Häfen im Deutschen Reich 1941. Die deutschen See- und Binnenhäfen einschließlich der in den Hafenbereichen tätigen Wirtschaftsunternehmungen (Spedition, Schiffahrt, Industrie, Handel und Gewerbe), Berlin 1941
• Volker Rödel, Reclams Führer zu den Denkmalen der Industrie und Technik in Deutschland. Bd. 1. Alte Länder, Stuttgart 1992
Informationsstand:
 
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