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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Gleichrichterwerk Siemensstadt
Adresse:
Rohrdamm
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
29.10.2010
 
© 2010 Norbert Gilson
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erbaut: 1928-29
Architekt: Richard Brademann
    
Das Gleichrichterwerk wurde mit Eröffnung der neuen Stichstrecke der S-Bahn Jungfernheide - Gartenfeld in Betrieb genommen. Der Bau der auch als »Siemens-Bahn« bezeichneten Strecke war größtenteils vom Siemens-Konzern finanziert worden, da sie der Anbindung der Produktionsstätten von Siemensstadt an das Berliner S-Bahnnetz diente. Das Gleichrichterwerk wurde in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs »Siemensstadt« errichtet. Es wurde vom Schalt- und Gleichrichterwerk Halensee (siehe bei -> »weiter«) aus mit 30 kV gespeist und diente zur Stromversorgung der Stichbahnstrecke. Während die Empfangsgebäude der Siemens-Bahn vom Haus-Architekten Hans Hertlein entworfen wurden, entstand das in Regie der Reichsbahndirektion Berlin erbaute Gleichrichterwerk nach dem Entwurf von Richard Brademann.
    
    Im Erdgeschoss fanden die Transformatoren, Ölschalter und die 30-kV-Sammelschiene Aufstellung. Das Obergeschoss war zur Aufnahme der Gleichrichter, der Bedienungswarte sowie der Zellen für die 800-V-Schaltanlage bestimmt. Der straßenseitigen Stirnseite ist ein rechteckiger Treppenhausanbau vorgelagert, der - wie das gesamte Betriebsgebäude - von einem profilierten Betondachüberstand abgeschlossen wird.
    
    1980 wurde die Siemensbahn stillgelegt. Damit verlor auch das Gleichrichterwerk seine Funktion. Seit den 1990er Jahren ist das Gebäude vermietet und konnte mit nur geringen baulichen Veränderungen weitgehend im Original-Erscheinungsbild erhalten werden.
    
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Quelle(n)/Text:
• Susanne Dost, Richard Brademann (1884 - 1965). Architekt der Berliner S-Bahn, Berlin 2002
• Landesdenkmalamt Berlin, Denkmalliste Berlin (Stand: 16.04.2013), Nr. 09085803
• Thorsten Dame, Elektropolis Berlin. Architektur- und Denkmalführer, Berlin 2014
Informationsstand:
 
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