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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Schaltwerk Gesundbrunnen
Adresse:
Böttgerstraße 14
 
Lage:
 
Kleinbild
Kleinbild
Foto(s) vom:
08.01.2012
 
© 2012 Norbert Gilson
-:
   
erbaut: 1927-28
Architekt: Richard Brademann
    
Das Schaltwerk Gesundbrunnen wurde am Nordabschnitt der Ringbahn errichtet. Es erhielt die Aufgabe, den von den Schaltwerken Halensee und Markgrafendamm übernommenen 30 kV-Drehstrom an die nachgeordneten Gleichrichterwerke der drei nördlichen Vorortstrecken nach Röntgental, Borgsdorf und Hennigsdorf sowie der nordöstlichen Ringbahnabschnitte weiterzuleiten. Außerdem diente es als Zentrale für die Überwachung und Fernsteuerung der zugeordneten Kleingleichrichterwerke auf den genannten Stadt- und Ringbahnabschnitten. Unter anderem wurde von hier aus das Gleichrichterwerk Humboldthain (siehe bei -> »weiter«) ferngesteuert.
    
    Mit der roten Klinkerverkleidung, dem leicht überstehenden Flachdach und den weiß gerahmten Sprossenfenstern weist das Schaltwerk die typischen Gestaltungselemente Brademanns auf. Das Schaltwerk Böttgerstraße war eine reine Schaltstation, ohne Transformatoren- und Gleichrichteranlagen. Ursprünglich waren bei dem Gebäude daher keine Lüftungsschächte und -aufsätze vorhanden. Die heute sichtbaren Aufsätze stammen erst aus der Zeit der Reaktivierung des S- und Ring-Bahnverkehrs nach dem Fall der Mauer, als das Schaltwerk zu einem Gleichrichterwerk umgestaltet wurde.

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Quelle(n)/Text:
• Matthias Donath / Gabriele Schulz, Denkmale in Berlin. Bezirk Mitte. Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen, Petersberg 2004
• Susanne Dost, Richard Brademann (1884 - 1965). Architekt der Berliner S-Bahn, Berlin 2002
• Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Denkmalliste Berlin (Stand: 14.01.2011), Nr. 09030359
• Thorsten Dame, Elektropolis Berlin. Architektur- und Denkmalführer, Berlin 2014
Informationsstand:
 
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