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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Saalekaskade
 
 
Lage:
 
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Blick auf die Bleiloch-Talsperre
 
© 2017 Vattenfall AB
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erbaut: 1919-65
    
Noch vor gut 100 Jahren bewegten sich die Saale und ihre Nebenflüsse als ungestörte Flussläufe durch das Thüringer Schiefergebirge, durch tief eingeschnittene Täler, vorbei an einer faszinierenden Landschaft mit dichten Wäldern, Mühlen, kleinen Dörfern und felsigen Hügeln. Zwischen Beginn und Mitte des vorigen Jahrhunderts entstand daraus in Thüringen Deutschlands eindrucksvollste Wasserlandschaft. Fünf aufeinander folgende Stauseen bilden seitdem auf rund 80 km Länge die Saalekaskade. Der Höhenunterschied auf dieser Strecke beträgt 170 m und in den Talsperren werden rund 410 Millionen m³ Wasser aufgestaut.
    
 
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Übersicht über die Talsperren und Kraftwerke der Saalekaskade
 
© 2017 Vattenfall AB
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    Der ursprünglich für die Schifffahrt angelegte Talsperrenverbund im oberen Saalebereich diente früher wie heute auch als Hochwasserschutz sowie mit seinen Kraftwerken zur Erzeugung und Speicherung von elektrischer Energie. Die ersten beiden Wasserkraftwerke an der Saale waren das 1919/20 erbaute Kraftwerk Wisenta (siehe bei -> »weiter«), das aus einem Nebenfluss der Saale gespeist wurde, und die zum Wasserkraftwerk umgebaute Fernmühle in Ziegenrück (siehe bei -> »weiter«). 1926 wurde mit dem Bau der Anlagen (Staumauer, Kraftwerk) an der Bleilochtalsperre (siehe bei -> »weiter«) begonnen. Sie ging 1932 in Betrieb und der Speichersee ist noch heute der größte Stausee Deutschlands. Es folgten 1930/32 Talsperre und Laufwasserkraftwerk in Burgkhammer (siehe bei -> »weiter«), 1935/42 das alte Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte (siehe bei -> »weiter«) und in den Jahren 1938/39 wurde das Kraftwerk Wisenta durch Anlage der Staumauer Walsburg und Aufstellung von zwei neuen Maschinensätzen erweitert und zum Pumpspeicherkraftwerk ausgestaltet. Noch in den letzten drei Jahren des Zweiten Weltkriegs erfolgten Bau von Staumauer und Laufwasserkraftwerk Eichicht (siehe bei -> »weiter«). Den Abschluss des Baus der Saalekaskade bildete das von 1956 bis 1965 errichtete große Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte II (siehe bei -> »weiter«).
    
 
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Übersichtstabelle: Wasserkraftwerke der Saalekaskade
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Durch die Einbettung in die herrliche Thüringer Landschaft ist die Saalekaskade ein bekanntes Naturerholungsgebiet und beliebtes Urlaubsziel. Im Laufwasserkraftwerk „Fernmühle″ in Ziegenrück, das auch gleichzeitig Museum ist (siehe bei -> »heute«), wird die geschichtliche Entwicklung der Thüringer Wasserkraft sehr anschaulich dargestellt.

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Quelle(n)/Text:
• Axel-Rainer Porsch (VDE AK Geschichte E/E Bezirksverband Thüringen)
• Hanno Trurnit, Thüringen im Strom der Zeit, München / Leipzig 1998
• Herbert Kyser, Die Saaletalsperre; in: Elektrotechnische Zeitschrift 54(1933), Heft 28, S. 669-672 und Heft 29, S. 697-701
Informationsstand:
 
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weiter:
 
 
 
 
 
 
Link:
weitere Informationen über die Saaleskaskade auf der Website von Vattenfall
 
Wasserkraftwerke der Saalekaskade
 
Link:
Übersichtskarte über die Talsperren und Kraftwerke der Saaleskaskade
 
Link:
Informationen auf der privaten Website www.an-der-saale.de
 
Link:
Video vom Bau der Bleilochtalsperre
 
 
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heute:
 
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