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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Maschinensatz (Wasserkraftmaschine)
 
Pumpspeicherkraftwerk Glems (Vorplatz)
Adresse:
Lange Wiese
 
Lage:
 
Kleinbild
Kleinbild
Foto(s) vom:
03.10.2015
 
© 2015 Norbert Gilson
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Baujahr: 1902
Stilllegung: 1983
    
Die auf dem Vorplatz des Pumpspeicherkraftwerks Glems (siehe bei -> »weiter«) aufgestellte Wasserkraftmaschine war von 1902 bis 1983 im Wasserkraftwerk Untertürkheim (siehe bei -> »weiter«) installiert. Zusammen mit zwei weiteren Maschinen des gleichen Typs erzeugte der Maschinensatz Strom zur Versorgung der damals noch selbständigen Gemeinde Untertürkheim. Nach der Eingemeindung von Untertürkheim nach Stuttgart (1905) wurde das Wasserkraftwerk unter der Regie des Städtischen Elektrizitätswerks Stuttgart in die Stromversorgung von Stuttgart eingebunden. Nach insgesamt 285.000 Betriebsstunden, in denen etwa 50 Mio. kWh elekrische Energie erzeugt wurden, erfolgte 1983 die Stilllegung des Maschinensatzes.
    
    Der in Untertürkheim ausgebaute Maschinensatz wurde in Glems leicht verändert (mit gekürzter Turbinenwelle) aufgestellt. Im Vordergrund (Foto 1) erkennt man die Turbine (Bauart Francis-Turbine). Direkt über dem Boden des Fundaments sieht man die Leitschaufeln, mit denen der Wasserzufluss zur Turbine geregelt wurde. Das Laufrad befindet sich im Inneren der Turbine. Das durchströmende Wasser versetzte das Laufrad in Bewegung (mit 47 Umdrehungen pro Minute) und floss nach unten ab. Rechts neben dem Leitrad befindet sich der Mechanismus zum Verstellen der Leitschaufeln und damit zur Veränderung des Wasserdurchflusses. Die Turbinenwelle gab ihre Energie an das mit einem Zahnkranz mit Holzzähnen ausgestattete Vorgelege weiter. Der Zahnkranz trieb über ein Kegelrad eine horizontale Welle an, die über eine elastische Kupplung mit der Generatorwelle verbunden war. Das elastische Teil ist durch einen in die Kupplung eingeflochtenen 12 Meter langen Lederriemen gebildet. Das mit 36 Polen ausgestattete Polrad des Generators (Foto 2) erzeugte eine Wechselspannung von 3.000 V und 50 Hz. Die Leistung des Generators betrug 200 kW.

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• Infotafel am Objekt
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