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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Umformerwerk Pankow
Adresse:
Esplanade / Grünthaler Straße
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
22.11.2008
 
© 2008 Norbert Gilson
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erbaut: 1922-24 / Erweiterungen und Umbauten 1926-27, 1937 und um 2002
Architekt: Richard Brademann
    
Das Umformerwerk Pankow entstand an der Gabelung der S-Bahnstrecken nach Oranienburg und Bernau, in der Nähe des S-Bahnhofs Bornholmer Straße. Das Umformerwerk gehörte zu den ersten Elektrizitätsversorgungsbauten der S-Bahn. Ursprünglich bestand die Anlage aus drei Gebäuderiegeln von unterschiedlicher Länge und mit zur Bahntrasse abgetreppter Höhe. Nach Westen hin lag der dreigeschossige Hochspannungstrakt mit den Transformatoren, den Ölschaltern und der 30 kV-Sammelschiene im Obergeschoss. An ihn schloss sich nach Osten hin das Maschinenhaus an, in dem die Umformer untergebracht waren. Den Abschluss des Gebäudes zur Gleisseite hin bildete ein niedrigerer zweigeschossiger Baukörper mit den Streckenschaltern im Erdgeschoss sowie Schaltwarte und Personalräumen in der ersten Etage. Der Mauerwerksbau wurde teilweise mit Stahlträgern verstärkt und bereits zur Bauzeit hell verputzt.
    
    Mit der durchgehenden Elektrifizierung der gesamten Stadtbahn-, Ringbahn- und Vorort-Strecken wurden 1926/27 Erweiterungsmaßnahmen erforderlich. Damals wurde nordöstlich des Umformerwerks ein freistehender, zweigeschossiger Schalthaus-Neubau errichtet, der heute noch weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten ist (Foto 5). Im Zuge des Baus der Nordsüd-S-Bahn ersetzte man 1937, einhergehend mit erneuten Umbauten, die Umformer durch leistungsfähigere Gleichrichter.
    
    Nach einer umfassenden Sanierung ist das Unterwerk Pankow heute weiterhin in Betrieb. Allerdings ist das ursprüngliche Erscheinungsbild des Jahres 1924 durch die Umbauten und Sanierungen heute so stark verändert, dass vom architektonischen Entwurf Brademanns nur noch wenig erkennbar ist.
    
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Quelle(n)/Text:
• Susanne Dost, Richard Brademann (1884 - 1965). Architekt der Berliner S-Bahn, Berlin 2002
• Thorsten Dame, Elektropolis Berlin. Architektur- und Denkmalführer, Berlin 2014
Informationsstand:
 
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