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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Transformator
 
 
Ganz-Platz
Adresse:
Ingerweg 100
 
Lage:
 
Kleinbild
 
40 MVA-Trafo der AEG aus dem Koepchenwerk (links im Bild)
Foto(s) vom:
26.03.2013
 
© 2013 Norbert Gilson
-:
    
Baujahr: 1929
Hersteller: Allgemeine Elektriciäts-Gesellschaft (AEG)
    
Der 1929 von der Allgemeinen Elektriciäts-Gesellschaft (AEG) gebaute Transformator (40 MVA Leistung) wurde 1930 im neu errichteten Pumpspeicherkraftwerk Hengstey (siehe bei -> »weiter«) der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG (RWE), das später den Namen »Koepchenwerk« erhielt, als Blocktransformator (Maschinentransformator) eingebaut.
    
    Der Transformator war oberspannungsseitig für 110 kV (Dreieckschaltung) und 220 kV (Sternschaltung) ausgelegt. Der Sternpunkt ist über Deckel 220 kV isoliert ausgeführt. Eine entsprechende Umschaltung war somit im Bedarfsfall über Deckel möglich. Die Kühlung des Öls erfolgte durch einen separat aufgestellten Luftkühler, über den das Öl mittels Pumpen zwangsgeführt wurde. Ebenso war das Ausdehnungsgefäß des Transformators separat aufgestellt. Der Trafokessel ohne Porzellanaufbau war für das Bahnprofil ausgelegt und konnte, eingehängt in eine Brückenkonstruktion, über Bahn und Land transportiert werden. Sein Transportgewicht betrug 156 t mit einem Ölanteil von 36 t. Die originalen 220 kV-Durchführungen wurden anlässlich einer Reparatur und Generalüberholung 1950 im Werk Mülheim an der Ruhr der AEG gegen moderne Porzellanbauteile ausgetauscht.
    
    Der Transformator war fast 60 Jahre im Koepchenwerk in Betrieb. Mit Inbetriebnahme einer modernen Pumpenanlage mit einer Leistung von 150.000 kW wurde die Altanlage des Pumpspeicherwerks außer Betrieb genommen, zunächst aber als Stand-by-Anlage in Reserve gehalten. Aufgrund einer gaschromatografischen Untersuchung des Isolieröls des Transformators wurde jedoch die Beibehaltung des Stand-by-Betriebs als mit zu großen Risiken behaftet erachtet und es fiel 1989 die Entscheidung, den Transformator zu verschrotten. Nach Entfernung des Kerns und des Öls wurde der Trafokessel ohne Kühlanlage der Elektrothek zur Verfügung gestellt.

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Quelle(n)/Text:
• Heinz Meckel (u.a.), Elektrothek Osterath. 100 Jahre elektrische Energieverteilung. Ein Führer durch die gerätetechnische Sammlung, [Meerbusch-Osterath] 2006
Informationsstand:
 
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weiter:
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