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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Transformatorenstation Titz
 
 
von-Miller-Platz
Adresse:
Ingerweg 100
 
Lage:
 
Kleinbild
Foto(s) vom:
26.03.2013
 
© 2013 Norbert Gilson
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Baujahr: 1917
Bauherr: Rheinische Licht- und Kraftwerke GmbH (RLK)
    
Die 1917 in Fachwerkoptik und Schieferverkleidung errichtete in Titz bei Jülich errichtete Transformatorenstation diente zur Versorgung von drei Gutshöfen, zwischen denen sie platziert war. Bauherr und Betreiber war die Rheinische Licht- und Kraftwerke GmbH (RLK), die 1917 als Rechtsnachfolgerin des 1903 - mit dem Bau des Wasserkraftwerks Heimbach (siehe bei -> »weiter«) - geschaffenen Kreisamtes für Abgabe elektrischer Kraft des Landkreises Aachen gegründet wurde. Gesellschafter des neuen Unternehmens mit einem Kapital von zunächst 1 Mio. Mark waren zunächst der Landkreis Aachen, die Thüringer Gasgesellschaft AG, der Eschweiler Bergwerks-Verein (EBV) und die Braunkohlen-Industrie AG (BIAG) „Zukunft″. 1930 verkaufte der Landkreis Aachen seinen Anteil an das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk AG (RWE), das mit der Übernahme des Kraftwerks Zukunft in Weisweiler seine elektrizitätswirtschaftlichen Aktivitäten nun auch im Aachener Raum entfaltete. 1944 übertrug außerdem die Thüringer Gasgesellschaft AG ihre Anteile an der RLK auf ihre Tochtergesellschaft Rheinische Energie AG (Rhenag). Bis zur Fusion in der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH 1994 versorgte die RLK noch zehn Städte und Gemeinden in den Kreisen Aachen und Düren sowie einzelne Teile der Stadt Aachen.
    
    Die ausgediente Transformatorenstation wurde der Elektrothek von der RLK „zum Restbuchwert von 1 DM″ übergeben. Das Fachwerk wurde in zwei Hälften zerlegt und mit eigenem Personal auf einem Tieflader nach Osterath gebracht. Nach dem Wiederaufbau wurde die Verschieferung durch die Firma Karl Stauch ergänzt. Das Mauerwerk, das wegen durchdringender Feuchtigkeit außen verbrettert worden war, wurde von Maurern der Firma Hans Hambloch mit großer Sorgfalt wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Die bei der Stilllegung vorhandene neuzeitliche technische Einrichtung wurde durch zeitgerechte Installationen und Geräte ersetzt, die im Erdgeschoss stammt aus der Turmstation Qualburg.

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Quelle(n)/Text:
• Heinz Meckel (u.a.), Elektrothek Osterath. 100 Jahre elektrische Energieverteilung. Ein Führer durch die gerätetechnische Sammlung, [Meerbusch-Osterath] 2006
Informationsstand:
 
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