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Museum für Kommunikation Nürnberg
Adresse:
Lessingstraße 6
 
Kategorie:
Technik- / Industrie-Museum; zugänglich, mit Eintritt
 
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Das Museum für Kommunikation Nürnberg entstand - zusammen mit dem DB Museum - aus dem Königlich Bayerischen Verkehrsmuseum in Nürnberg. Dieses war 1899 als Königlich Bayerisches Eisenbahnmuseum von der Stadt Nürnberg unter maßgeblicher Beteiligung des Ersten Bürgermeisters, Georg von Schuh, am Marientorgraben eingerichtet worden. Von Schuh hatte sich dafür eingesetzt, dass verschiedene Exponate aus dem Eisenbahnwesen, die im Rahmen der bayerischen Landesausstellungen der 1880er Jahre in Nürnberg präsentiert worden waren, nun dauerhaft in Nürnberg ausgestellt wurden.
    
    1902 wurde das Museum um eine Abteilung für Post- und Telegrafenwesen erweitert und in Verkehrsmuseum umbenannt. Um der Raumnot zu begegnen, fiel 1910 der Entschluss zu einem Neubau des Museums. Die Stadt unterstützte das Vorhaben nachhaltig, stellte ein Baugrundstück in der Nähe von Hauptbahnhof, Stadttheater und Germanischem Nationalmuseum sowie einen nicht unbeträchtlichen Baukostenzuschuss zur Verfügung. Infolge des Ersten Weltkrieges konnte der Neubau erst 1925 fertig gestellt werden.
    
 
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Foto(s) vom:
29.10.2014
 
© 2014 Norbert Gilson
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    Das Gebäude wurde als Stahlbetonskelettbau errichtet und mit Fassaden aus Sandstein im Stil der Neorenaissance verkleidet. Von Anfang an diente das Museum dazu, dem Publikum die Errungenschaften des staatlichen Verkehrswesens nahe zu bringen. In der Post- und Telegrafenabteilung wurden jeweils die neuesten Telegrafen- und Telefonapparate, die Einrichtungen der Vermittlungstechnik und eine Rohrpostanlage demonstriert. 1925 hielt auch das Medium Rundfunk Einzug in die Ausstellung. In den 1930er und nochmals in den 1960er Jahren wurde jeweils eine große Demonstrationsanlage zur neuesten elektromechanischen Vermittlungstechnik installiert. Über die heutigen Ausstellungsschwerpunkte informiert die Website des Museums (siehe -> »Link« unten).
    
    Nach dem politischen Umbruch von 1918 gingen die beiden Abteilungen des Museums an die beiden neuen Einrichtungen des Deutschen Reichs, Reichsbahn und Reichspost, über. Damit entstanden zwei getrennte Museen unter einem Dach, die nach 1945 von Bundesbahn und Bundespost weitergeführt wurden. Im Zuge der Postreform wurde das Postmuseum Teil der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, die gemeinsam von der Deutschen Post AG und der Deutschen Telekom AG getragen wird und auch die Museen in Berlin, Frankfurt und Hamburg betreibt.

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Quelle(n)/Text:
• Werner Kraus, Schauplätze der Industriekultur in Bayern, Regensburg 2006
• Marion Grether / Vera Losse, Ich & Du - Wir kommunizieren. Das Museum für Kommunikation in Nürnberg setzt auf Erlebnis und Austausch; in: Museumskunde 80(2015), Heft 1, S. 35-40
Informationsstand:
 
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Link:
Informationen über die Ausstellung des Museums für Kommunikation Nürnberg
 
 
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Anreise-Info:
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Lage:
 
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