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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Fernmeldeturm Petersberg
Adresse:
Bergweg
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
27.09.2014
 
© 2014 Norbert Gilson
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erbaut: 1963-65
Bauherr: Deutsche Post
    
Der 119 m hohe Fernmeldeturm Petersberg wurde in den Jahren 1963 bis 1965 von der Deutschen Post auf dem Petersberg bei Halle In Stahlbetonbauweise errichtet. Der Petersberg ist mit 250 m über NN die höchste Erhebung im ehemaligen Saalkreis.
    
    Die Informationen über den Zweck des Fernmeldeturms sind nicht eindeutig. Er soll dem Ausbau und der Übertragungsverbesserung der Richtfunkstrecke Berlin (Hauptstadt der DDR) - Roitzsch - Petersberg - Kulpenberg - Brocken gedient haben. Das Richtfunknetz der DDR stand unter der Kontrolle der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Unmittelbar neben dem Fernmeldeturm befindet sich ein Ende der 1950er Jahre erbautes siebenstöckiges Fernmeldegebäude (»A-Turm«), in dem die Bezirksrichtfunkzentrale Halle (Saale) des Richtfunknetzes der SED sowie Richtfunk- und Vermittlungstechnik der Nationalen Volksarmee (NVA) untergebracht waren. 1984 wurde das Richtfunknetz von der SED an die Deutsche Post übergeben. Möglicherweise stammt daher die Information über die Bauherrschaft des Fernmeldeturms.
    
    Ursprünglich zeigte der Fernmeldeturm offensichtlich ein anderes Erscheinungsbild, wie auf einem im Bundesarchiv (Berlin-Lichterfelde) aufbewahrten Foto (Foto 3) zu sehen ist. Die beiden oberen Plattformen bildeten damals ein geschlossenes Geschoss. Nach der Wende ging der Fernmeldeturm zunächst an die Deutsche Bundespost, dann an deren Nachfolgerin, die Deutsche Telekom AG, und schließlich an die Deutsche Funkturm GmbH über. Auf dem Turm wurde ein Antennenträger für Rundfunkantennen montiert, über die seitdem verschiedene Rundfunkprogramme (MDR Sachsen-Anhalt, MDR Sputnik und das private Radio SAW) im Großraum Halle verbreitet werden. Senderbetreiber ist die Media Broadcast GmbH.

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Quelle(n)/Text:
• Roman Ciesielski (u.a.), Behälter, Bunker, Silos, Schornsteine und Fernsehtürme. Zweite, neubearbeitete Aufl., Berlin 1985
• Bildquelle von Foto 3: Bundesarchiv, Bild 183-D0502-0001-009 / CC-BY-SA 3.0
Informationsstand:
 
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Link:
Link zum Foto aus dem Bundesarchiv
 
 
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