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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Wasserkraftwerk Säckingen
Adresse:
Rheinallee
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
18.06.2016
 
© 2016 Norbert Gilson
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erbaut: 1961-66 / 1994-96, 2011-16 (Modernisierungen)
Bauherr: Rheinkraftwerk Säckingen AG
    
Die Konzession für den Bau des Kraftwerks Säckingen am Rheinknie rund einen Kilometer oberhalb der alten historischen Säckinger Holzbrücke wurde im Oktober 1959 erteilt. Mit den umfangreichen Bauarbeiten wurde 1961 begonnen. Um die für die Anlage von Wehr und Krafthaus quer zum Rhein erforderliche Breite von 250 m zu erhalten, musste ein Teil des linken Rheinufers, rund 100 m, abgetragen werden. Damit eine Fallhöhe von etwa 6,50 m erreicht werden konnte, wurde außerdem das Rheinbett auf einer Länge von 2,75 km um bis zu 4 m tief ausgebaggert.
    
    Das Maschinenhaus des in Maschinenkammerbauweise errichteten Kraftwerks liegt unterhalb der Wasseroberfläche, so dass es weitgehend unauffällig in die Landschaft eingepasst ist und nur die beiden Portalkräne auf dem Kraftwerksdach in die Höhe ragen. Installiert wurden vier Kaplan-Turbinen mit je 18,4 MW Leistung, wobei zwei Maschinen von J. M. Voith und zwei von Escher, Wyss & Cie. geliefert wurden. Die Turbinen treiben vier umluftgekühlte Drehstrom-Synchrongeneratoren - zwei von der Siemens AG, die anderen beiden noch von der Maschinenfabrik Oerlikon gebaut - mit einer Nennspannung von 10,5 kV und einer Nennleistung von 23 MVA an. Damit beträgt die Engpassleistung 73,6 MW (bei cos phi = 0,8) und die mittlere Jahresproduktion rund 485 Mio. kWh. Jeder Generator speist einen eigenen Transformator (Foto 5 zeigt die beiden Transformatoren auf deutscher Seite). Der erzeugte Strom wurde nach Inbetriebnahme über die benachbarten Umspannwerke (Fotos 6 und 7) jeweils zur Hälfte in die Versorgungsnetze der Badenwerk AG und der Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK) eingespeist. Diese hälftige Aufteilung auf deutsche und schweizerische Abnehmer ist weiterhin gültig, wobei auf deutscher Seite die EnBW Kraftwerke AG und die Energiedienst AG, auf Schweizer Seite die AEW Energie AG und die Axpo Power AG die Abnehmer sind.
    
    Falls die maximale Durchflussmenge der Turbinen überschritten wird, öffnen sich - je nach Wasserstand teilweise oder vollständig - die Klappen und Segmente der fünf 19,50 m breiten Wehröffnungen, um die durchströmende Wassermenge zu regulieren. Die Regulierung der Durchflussmengen ist ein komplexes Problem, da der Staubereich vor dem Wehr des Kraftwerks Säckingen gleichzeitig als Unterbecken des Pumpspeicherkraftwerks Säckingen (Kavernenkraftwerk) der Hotzenwaldgruppe des Schluchseewerks (siehe bei -> »weiter«) dient. Der Wasserspiegel darf hier im Verlauf von 24 Stunden um höchstens 75 Zentimeter schwanken.

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Quelle(n)/Text:
• Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft e.V. (Hrsg.), Im Dreiländereck Deutschland - Frankreich - Schweiz. Tips für Technik-Trips. (TechnikTouren, Nr. 11), Frankfurt am Main 1993
• Kraftwerk Laufenburg (Hrsg.), Die Grenzkraftwerke am Hochrhein, Laufenburg [Schweiz] 1986
• Hinweistafel am Objekt
Informationsstand:
 
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weiter:
Link:
Informationen zum Kraftwerk Säckingen auf der Website der Rheinkraftwerk Säckingen AG
 
 
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