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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Sendeanlage »Blockade-Sender«
 
 
Ausstellung »Elektropolis Berlin«
Adresse:
Trebbiner Straße 9
 
Lage:
 
Kleinbild
Kleinbild
Foto(s) vom:
03.05.2015
 
© 2015 Norbert Gilson
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Baujahr: 1948-49
Hersteller: Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH
    
Nachdem in der 1946 neu gegründeten Mittelwellen-Sendeanlage in Berlin-Britz (siehe bei -> »mehr«), die zur wichtigsten Sendeeinrichtung des ehemaligen Rundfunks im Amerikanischen Sektor (RIAS) wurde, zwei behelfsmäßige, noch aus Beständen der Wehrmacht stammende Sendeanlagen von 800 W beziehungsweise 20 kW Leistung den ersten Sendebetrieb versehen hatten, wurde 1949 der erste leistungsfähige 100-kW-Sender in Betrieb genommen. Da dieser von Telefunken gebaute Sender eine wichtige Funktion für die Nachrichtenverbreitung in Berlin und in der sowjetischen Zone während der von Juni 1948 bis Mai 1949 dauernden Berlin-Blockade erfüllte, wurde er auch als »Blockade-Sender« bezeichnet. Er blieb bis Mitte der 1980er Jahre in Betrieb und wurde danach als zeithistorisches Dokument an das Deutsche Technikmuseum Berlin abgegeben, wo er seit 2015 in der neu gestalteten Dauerausstellung »Elektropolis Berlin« zu sehen ist.
    
Es handelt sich um eine zweistufige Sendeanlage, bestehend aus einem Niederfrequenz- (NF-)Teil (in Foto 2 ganz rechts im Bild) und einem Hochfrequenz- (HF-)Teil (Foto 1). Die NF-Anlage umfasst unter anderem den Modulationsverstärker, in dessen Endstufe das elektrische Sprach- oder Musiksignal bei einer Zwischenfrequenz von 15 kHz auf eine Leistung von 50 bis 70 kW verstärkt wird. Im HF-Teil wird das Sendesignal mit der Sendefrequenz und der Ausgangsleistung von 100 kW erzeugt und in der Senderöhre über Anodenkopplung mit dem elektrischen Signal aus dem NF-Teil moduliert. Dieses Sendesingal wird über ein Koaxialkabel zur Antenne, dem Sendemast, geleitet und von dort ausgestrahlt.

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Quelle(n)/Text:
• Erdmann Thiele, Telefunken nach 100 Jahren. Das Erbe einer deutschen Weltmarke, Berlin 2003
• Informationstafel am Objekt
    
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