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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Umspannwerk Diesdorf
Adresse:
Diesdorfer Wuhne
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
02.10.2014
 
© 2014 Norbert Gilson
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erbaut: 1917-18
Bauherr: Elektrizitätsversorgung Sachsen-Anhalt AG (Esag)
    
Nach der 1917 erfolgten Gründung der Elektrizitätsversorgung Sachsen-Anhalt AG (Esag) durch die Deutsche Continental-Gas-Gesellschaft AG (DCGG) und den Provinzialverband der preußischen Provinz Sachsen wurde die Elektrizitätswirtschaft im Versorgungsgebiet des neuen Unternehmens (größere Teile der Provinz Sachsen und des Freistaats Anhalt), die bisher vorwiegend von kleineren Überlandzentralen und Elektrizitätsgenossenschaften bestritten worden war, grundlegend umgestaltet. Eine der wichtigsten Maßnahmen war der Bau neuer 50-kV- und 100-kV-Hochspannungsleitungen, um die im Esag-Versorgungsgebiet bestehenden Kraftwerke miteinander zu verbinden und so einen Belastungsausgleich zu schaffen. Das in der damaligen Gemeinde Diesdorf (1926 nach Magdeburg eingemeindet) gelegene Umspannwerk war die erste von der Esag gebaute Anlage dieser Art. Mit einer auf 20.000 kVA bemessenen Leistung gehörte es mit dem Umspannwerk Förderstedt (heute Stadtteil von Staßfurt) zu den beiden größten Umspannanlagen der Esag. In Diesdorf endete die vom Kraftwerk Harbke (siehe bei -> »weiter«) kommende 50-kV-Fernleitung.
    
    In den 1930er Jahren wurde in Regie der Elektrowerke AG eine 100-kV-Fernleitung von Diesdorf nach Berlin-Spandau (siehe bei -> »weiter«) gebaut. Die in der Umspannanlage vorhandenen Backsteinbauten stammen vermutlich noch aus den 1920er Jahren, wurden jedoch inzwischen stark überformt.
    
    Die Vielzahl der in der heute von E.on betriebenen Umspannanlage endenden und von hier ausgehenden Hochspannungsleitungen (Fotos 5 bis 17) macht deutlich, dass die Umspannanlage Diesdorf immer noch zu den wichtigen Knotenpunkten des Elektrizitätsversorgungsnetzes gehört.

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Quelle(n)/Text:
• Hans Otto Gericke, Die Elektrizitätsversorgung in Sachsen-Anhalt. Ein Abriss der regionalen Entwicklung von den Anfängen bis 1946/47, Halle (Saale) 2012
Informationsstand:
 
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