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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Deutsche Gasglühlicht-Auer-Gesellschaft mbH (Degea)
Adresse:
Ehrenbergstraße 17 - 18, 19 - 23
 
Naglerstraße 17 - 18
 
Rotherstraße 20 - 23
 
Lage:
 
Kleinbild
Foto(s) vom:
23.03.2012
 
© 2012 Norbert Gilson
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Nachdem die Deutsche Gasglühlicht-AG (siehe bei -> »mehr«) 1920 ihr Glühlampengeschäft, zusammen mit der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) und Siemens & Halske, in das neue Gemeinschaftsunternehmen Osram GmbH (siehe bei -> »weiter«) eingebracht hatte, entstand aus den Resten des Unternehmens unter Beteiligung der Nationalbank für Deutschland sowie von Koppel & Co. Ende 1923 die Deutsche Gasglühlicht-Auer-Gesellschaft mbH (Degea). Sie hatte ihr Domizil weiterhin - jetzt bei Osram zur Miete - in dem angestammten Gebäudekomplex rund um Rotherstraße, Naglerstraße und Ehrenbergstraße.
    
    Zusätzlich zu den bereits seit Unternehmensgründung produzierten Glühkörpern für die Gasbeleuchtung nahm die Degea Gasmasken und andere Gasschutzeinrichtungen ins Produktionsprogramm auf. Für die elektrische Beleuchtung erhielt das Unternehmen wieder eine größere Bedeutung, seitdem sich die Gasentladungslampe (Leuchtstoffröhre) als Lichtquelle zunehmend verbreitete. Die Degea lieferte nun Leuchtstoffe für die Herstellung dieser Beleuchtungskörper an Osram.
    Zudem begann das Unternehmen 1923 in einem neuen Fabrikationsgebäude gegenüber dem Hochbahnhof an der Warschauer Straße mit der Produktion von Elektrogeräten, die bis zur Schließung infolge der Weltwirtschaftskrise im Jahre 1929 einen beachtlichen Umfang annahm.
    
    Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde die Degea bereits im August 1933 »arisiert«, indem das Bankhaus Koppel aus dem Kreis der Gesellschafter ausgeschlossen und das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Leopold Koppel starb wenige Tage später. Im Oktober 1933 wurde die Degea AG als Tochtergesellschaft der Deutschen Gold- und Silberscheideanstalt vorm. Roessler AG (Degussa) angegliedert.
    Nachdem Osram den Mietvertrag für die bisher von der Degea genutzten Räume zum Jahreswechsel 1937/38 gekündigt hatte, ließ das Unternehmen auf einem neu erworbenen Industriegrundstück zwischen West- und Nordhafen im damaligen Bezirk Tiergarten ein dort vorhandenes Fabrikgebäude an der Ecke Friedrich-Krause-Ufer / Torfstraße zu einem repräsentativen Firmensitz umbauen. Zusätzlich erhielt Egon Eiermann Ende 1936 den Auftrag, auf dem Grundstück einen Neubau für Fabrikationsräume, Büros und Laboratorien zu errichten. Während der Baumaßnahmen wurdei die Degea AG im Februar 1938 in Auergesellschaft AG (siehe bei -> »weiter«) umbenannt.

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Quelle(n)/Text:
• Erich Schmidt / Erich A. Kube (Bearb.), Geschichte der Auergesellschaft von der Gründung im Jahre 1892 bis zum Jahre 1958. Als Manuskript gedruckt, o.O. 1958
    
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