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1. Historische Bauten / Objekte
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Bauwerk / Objekt:
Naxos-Union
Adresse:
Wittelsbacher Allee 21 - 23 / Waldschmidtstraße
 
Lage:
 
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Foto(s) vom:
20.04.2007 / 24.02.2008
 
© 2007/08 Norbert Gilson
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erbaut: 1906 / 1907 / 1937
Architekt: E.F. Ambrosius / Hans Knapp-Schackleiter
    
Die Geschichte der Naxos-Union, die um 1900 mit ihrem vollen Namen als »Schmirgel-Dampfwerk, Maschinen-Fabrik ------- Gesellschaft des ächten Naxos-Schmirgels Julius Pfungst« firmierte, begann 1871. In diesem Jahr erwarb der aus Mainz stammende und seit 1859 in Frankfurt als Kaufmann ansässige Julius Pfungst durch einen Vertrag mit der Société du Véritable Emeri de Naxie das Alleinverkaufsrecht von echtem Naxos-Schmirgel für Deutschland. Nach Kauf eines großen Grundstücks an der Klickerbahn, der heutigen Witteslbacher Allee, begann Pfungst zwei Jahre später mit dem Bau einer Schmirgelfabrik. Ende der 1870er Jahre nahm die Firma neben der Schleifmittelherstellung auch die Konstruktion und Fertigung von Schleifmaschinen auf.
    
    Die Einführung der synthetischen Schleifmittel Elektrokorund und Siliziumkarbid sowie die Spezialisierung des Schleifmaschinenbaus auf Präzisions-Schleifmaschinen für den Maschinenbau verhalf dem Unternehmen seit 1890 zu einem nachhaltigen Aufschwung. Zwischen 1890 und dem Ersten Weltkrieg entstanden rechts und links der Wittelsbacher Allee zwei Werksanlagen von beachtlicher Größe. Es entstanden mehrere Werkstattgebäude, ein Kessel- und Maschinenhaus, verschiedene Bürogebäude sowie eine Gusshalle. 1930 erfuhren die Produktionsanlagen durch einen Neubau an der Orber Straße in Fechenheim (siehe Link) nochmals eine Ausdehnung.
    
    Von den Gebäuden blieben das 1906 errichtete Technische Büro der Maschinenfabrik (Fotos 1 bis 3) sowie das ein Jahr später mit rechtwinkligem Grundriss erbaute Werkstattgebäude (Fotos 5 bis 7) erhalten. Die historisierenden Giebel und geschwungenen Detailformen verliehen dem Bürogebäude ein Erscheinungsbild ähnlich den damals üblichen öffentlichen Gebäuden. Das Werkstattgebäude präsentiert sich dagegen als ausschließlich konstruktiv durchgebildeter Industriebau. Ein 1937 von dem Architekten Hans Knapp-Schackleiter geplanter Erweiterungsbau (Fotos 9 bis 11) prägt heute das Erscheinungsbild des verwaisten Fabrikareals zur Witteslbacher Allee hin.

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Quelle(n)/Text:
• Volker Rödel, Fabrikarchitektur in Frankfurt am Main 1774 - 1924. Die Geschichte der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, Frankfurt am Main 1986
• Peter Schirmbeck (Hrsg.), Route der Industriekultur. 40 Stationen zwischen Bingen und Aschaffenburg, Frankfurt am Main 2003
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